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Warum Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung? Teil 2

07.01.2017

In unserem letzten Newsletter berichteten wir über die verschiedenen Faktoren die einen Beitragsanstieg in der privaten Krankenversicherung auslösen. Heute wollen wir diese Serie fortsetzten und Ihnen noch andere Bereiche zeigen die auch in erheblichem Maße zu einer Verteuerung Ihrer Krankenversicherung führen können.

Uns ist bewusst, dass wir damit vielleicht nicht gerade auf große Freude stoßen. Eins haben wir aber in den letzten Jahren gelernt. Wegschauen und ignorieren bringt langfristig einen weit größeren Schaden, als sich eine Situation ganz klar und ehrlich vor Augen zu führen.

Je schneller  konstruktive Schritte eingeleitet werden, umso bessere Chancen bestehen auf langfristige Heilung Ihrer Krankenversicherung.

Mit Heilung meinen wir: Langfrsitig eine moderate, stabile Beitragssituation in Ihrer privaten Krankenversicherung, eine hervorragende medizinische Versorgung und somit Zufriedenheit und Sicherheit. 

Also fangen wir an:

 1. Medizininflation

Ein wesentlicher Grund warum die Beiträge in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung teurer werden, ist die Medizininflation.

Der Spezialausdruck Medizininflation beschreibt die Preissteigerungen im medizinischen Sektor. Dazu zählen z.B. auch neue Verfahren, Heilmethoden auch die Weiterentwicklung in der Medizin. Die Medizininflation liegt derzeit weit über der normalen Inflation.

Laut der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV)zahlen die MItglieder in der PKV durchschnittlich 3,3% höhere Beiträge. Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zahlten ca. 3,1%. Zudem wurden auch Medikamente teurer. Beide Systeme (also PKV und GKV) spüren diese Inflation sehe stark.

Jede der beiden Systeme reagiert daraus innerhalb Ihrer Möglichkeiten. Ist die GKV mit Medizininflation konfrontiert, kann Sie nur an der Kostenschraube drehen und setzt ganz klare Vorgaben welche medizinische Behandlungen bezahlt werden und welche nicht. Es gibt also in der GKV Gesunde die diese Leistung gottseidank nicht benötigen und Kranke die Teile der angebotenenen Behandlungsmethoden nicht bezahlt bekommen.

Die privaten Krankenversicherungsunternehmen haben im Gegensatz Ihre zugesagten Leistungen die vertraglich geregelt sind und auch nicht nach unten reduziert werden können. Natürlich gibt es auch innerhalb der PKV die unterschiedlichsten Leistungsniveaus. Nur ist der Vertrag einmal mit der PKV geschlossen, gilt die Leistung ohne wenn und aber.

 

2. Die Stabilität des Krankenversicherungsunternehmens

Die Beitragsentwicklung im Alter hängt von vielen Faktoren ab.

Dabei ist die wirtschaftliche und gesunde Solvidität eines PKV Unternehmens der Garant für eine stabile Beitragssituation im Alter. Wie finde ich als Endkunde heraus, ob mein PKV Unternehmen gesund ist oder nicht?

Dies ist gar nicht so einfach, da diese Zahlen nicht gesellschaftsunabhängig einfach zur Verfügung stehen. Leider findet man im Netz auch keine aussagekräftigen Zahlen, bzw. sind diese meist geschönt. Hier werden entweder kurze Zeiträume veröffentlicht werden oder beonders gute Zeitperioden geschickt gemixt.

Hier ist es gut den Rat eines neutralen Spezialisten ( Makler  für Krankenversicherungen) aufzusuchen. Wir helfen Ihnen sehr gerne und liefern Ihnen langfristige Geselllschaftszahlen der privaten Krankenversicherungsunternehmen gepaart mit tiefen Fachwissen und einer langfristigen Marktkenntnis. 

 

3.Wo ist der Hauptsitz der PKV Muttergesellschaft 

Eine bedeutende Frage ist aus unserer Erfahrung auch die Unternehmensstrukturen innerhalb der Unternehmen zu beleuchten. Sitzt z.B. die Muttergesellschaft in einem anderen europäischen Land, herrscht hier ganz klar die Auffassung, dass das deutsche Unternehmen auch Gewinne machen muss. Wenn aber aufgrund verschiedener innerer und äußerer Faktoren das Unternehmen diese Vorgaben nicht erfüllt, bleibt nur die Beitragsanpassung. Hier gilt gerne, dass der Geldablieferungsvertrag (Geldfluss) nur in eine Richtung funktioniert und zwar zur Muttergesellschaft und nicht umgekehrt.

Wir sehen das immer wieder und setzen dies deshalb in unserer Beratung als ein wesentliches Qualitätskriterium fest. Hingegen ist die Muttergesellschaft in Deutschand ansässig, besteht meist ein besonderes Interresse an den Kunden auch in Bezug auf eine event. negative Presse. Sie würde alles in die Wege leiten um Beitragsanpassungen abzumildern.

Sie sehen schon, es gibt eine Menge zu bedenken, wenn es um das Thema PKV geht. Dies betrifft übrigens alle Bereich der PKV ( rankenvoll- und auch Zusatzversicherung)

Lesen Sie auch in unserem Blog auf unserer Webseite andere Artikel zum Thema Krankenversicherung.

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Johannes Christa